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yourlove christliche singles chemnitz Daimler-Aktie: Abgas-Skandal! Daimler-Aktie gerade jetzt kaufen? Aktienanalyse




17.07.17 11:53
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yourlove christliche singles hannover Bad Nauheim (www.aktiencheck.de) - Daimler-Aktienanalyse von "BÖRSE am Sonntag":

Die Experten der "BÖRSE am Sonntag" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Automobilherstellers Daimler AG (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) unter die Lupe.

Der Begriff Volkswagen 2.0 mache schon die Runde: Von 2008 bis 2016 solle Daimler mehr als eine Million Fahrzeuge in Europa und den USA mit einem zu hohen Schadstoffausstoß verkauft haben. In der Dieselgate-Affäre könnte es für Daimler demnach knüppeldick kommen - vorerst. Drohe der Aktien ein großer Crash? Oder schlage gerade jetzt die Stunde der nervenstärksten Börsianer?

Betrug und strafbare Werbung "im Zusammenhang mit der Manipulation der Abgasnachbehandlung an Diesel-Pkw". So habe der Verdacht gelautet, der Ende Mai die Durchsuchung von zahlreichen Daimler-Standorten durch ein Großaufgebot von Polizei und Staatsanwaltschaft ausgelöst habe. Ziel der 230 eingesetzten Beamten sei es gewesen, Beweismaterial sicherzustellen. Das sei ihnen offenbar gelungen: Wie aus dem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Stuttgart hervorgehe, auf den sich ein Bericht der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR berufe, sollten über eine Millionen Daimler-Fahrzeuge mit manipulierter Abgasmessung zwischen 2008 und 2016 in Europa und den USA verkauft worden sein.

Es heiße, Autos und Kleintransporter mit den Motoren OM 642 und OM 651, die noch bis 2016 bei Daimler in vielen Fahrzeugserien und diversen Mercedes-Klassen eingebaut worden seien, seien dabei betroffen. Aktuell prüfe die Staatsanwaltschaft Stuttgart, ob die beiden Motorenreihen eine unzulässige Abschalteinrichtung enthalten hätten, durch die die Abgaswerte auf dem Prüfstand besser gewesen seien als beim tatsächlichen Gebrauch. Daimler äußere sich folgendermaßen zu dem Sachverhalt: "Wir kooperieren vollumfänglich mit den Behörden. Spekulationen kommentieren wir nicht."

Derzeit bleibe abzuwarten, ob gegen Daimler-Mitarbeiter Anklage wegen Betruges durch die Manipulation der Abgasnachbehandlung erhoben werde. Laut Staatsanwaltschaft handle es sich bei den zwei Verdächtigen allerdings nicht um Vorstandsmitglieder. Daher würden viele Analysten eher gelassen auf die Vorwürfe reagieren und zudem weiterhin darauf vertrauen, dass Daimler keine Gesetze verletzt habe. "Uns trösten die anhaltenden Beteuerungen von Daimler, dass ihre Fahrzeuge die relevanten, wenn auch lockeren Vorschriften einhalten", meine Christoph Schlüter von der Citi Bank etwas vage. Was sollten Trader und Anleger nun davon halten?

Daimler könnte gerade jetzt interessant sein

Das müsse kein Grund sein, die Finger von der Daimler-Aktie zu lassen. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas stufe die Aktie trotz des Dieselskandals sogar hoch und rate nun ausdrücklich vom Verkauf des Papiers ab. Analyst Stuart Pearson hebe dabei die starke Ausrichtung der deutschen Hersteller auf den chinesischen Markt positiv hervor, wo die Nachfrage nach Premiumfahrzeugen zunehme. Auch Kristina Church von der britischen Investmentbank Barclays mache darauf aufmerksam, dass das Thema Diesel nicht alleine über Wohl und Weh von Daimler entscheide. Aus ihrer Sicht honoriere der Markt nicht ausreichend positive Trends wie etwa die Elektrifizierung in der Autobranche. Dabei dürfte die Daimler-Pkw-Tochter Mercedes im Bereich autonomes Fahren durch Kostenverteilungen auf den gesamten Konzern weiter fortgeschritten sein als der Rest der Branche.

Arndt Ellinghorst vom Investmentberater Evercore ISI scheine die Vorwürfe als nicht allzu dramatisch einzuschätzen und bewerte den Vorgang als Verteufelung von Diesel, die "mehr in Mode gekommen ist, als Rose-Flaschenkorken in Südfrankreich knallen zu lassen".
Ob der Kauf von Daimler-Titeln nach den jüngsten Negativschlagzeilen langfristig aus der Mode komme, bleibe abzuwarten. Zum Handelsstart am Donnerstag nach Veröffentlichung des Medienberichts zum Dieselskandal bei Daimler hätten die Papiere der Schwaben um 3 Prozent nachgegeben, hätten am frühen Nachmittag aber nur noch 0,95 Prozent im Minus bei 64,84 Euro gelegen. Seit Jahresbeginn blicke die Marke mit dem Stern somit auf einen Kursverlust von acht Prozent zurück - damit belegt Daimler den letzten Platz im DAX, der im selben Zeitraum um zehn Prozent habe zulegen können.

Drohende Strafzahlungen, in der Höhe schwer kalkulierbare Kosten für mögliche Nachrüstungen und der noch nicht absehbare Imageverlust könnten die Aktie künftig kräftig unter Druck setzen. Dennoch dürfte das Papier mit seiner hohen Dividendenrendite und der relativ niedrigen Bewertung auch weiterhin viele Aktionäre überzeugen. Insgesamt gesehen scheine die Daimler-Aktie wegen des ungewissen Ausgangs des Dieselgate-Skandals aktuell aber eher etwas für risikofreudige Investoren zu sein.

Wenngleich der Begriff "Volkswagen 2.0" im Zusammenhang mit der Dieselaffäre rund um Daimler die Runde mache, erscheine der Vergleich als wenig zutreffend. Max Warburton von Bernstein Research weise darauf hin, dass Volkswagen in den USA gewaltige Kosten zu begleichen habe. Allerdings seien die Wolfsburger in Europa für die Manipulationen der Abgaswerte von Dieselfahrzeugen nicht bestraft worden. Somit gehe er nicht davon aus, dass Daimler in Europa anders behandelt werden könne. Und in den USA habe Daimler vergleichsweise wenige Diesel-Fahrzeuge verkauft. Möglicherweise werde er mit seiner Einschätzung Recht behalten und Daimler komme im Vergleich zu Volkswagen mit einem blauen Auge davon. Beschmutzt sei das Image der Stuttgarter durch die Dieselaffäre dennoch. Der Stern glänze also bei Weitem nicht mehr so makellos sauber wie noch zu früheren Zeiten. (Analyse vom 15.07.2017)

Börsenplätze Daimler-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Daimler-Aktie:
64,82 EUR -0,08% (17.07.2017, 10:48)

Tradegate-Aktienkurs Daimler-Aktie:
64,65 EUR -0,09% (17.07.2017, 11:03)

ISIN Daimler-Aktie:
DE0007100000

WKN Daimler-Aktie:
710000

Eurex Optionskürzel Daimler-Aktienoption:
DAI

Ticker-Symbol Daimler-Aktie:
DAI

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Daimler-Aktie:
DDAIF

Kurzprofil Daimler AG:

Die Daimler AG (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) mit Sitz in Stuttgart ist ein deutscher Hersteller von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen Ihre bekannteste Marke ist Mercedes Benz. Die Daimler AG ist außerdem Anbieter von Finanzdienstleistungen und die erste global notierte Aktiengesellschaft.

Die Daimler AG ist eines der größten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört die Daimler AG zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen und innovative Mobilitätsdienstleistungen an.

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet die Daimler AG auch heute die Zukunft der Mobilität: Die Daimler AG setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die faszinieren und begeistern. Die Daimler AG investiert seit Jahren konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Neben Hybridfahrzeugen bietet die Daimler AG dadurch die breiteste Palette an lokal emissionsfreien Elektrofahrzeugen mit Batterie und Brennstoffzelle. Denn die Daimler AG betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.

Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium- Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra und Thomas Built Busses. (17.07.2017/ac/a/d)partnersuche ravensburg umgebung heute
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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